Klose zum BVB?
Die berühmte Zeitung mit den 4 Buchstaben und den vielen bunten Bildern hat mal wieder zugeschlagen:
Schlagzeile: Klopp an Klose dran!
Da wollen wir doch mal sehen, wie sinnvoll eine Verpflichtung für beide Parteien wäre und welche Wahrscheinlichkeit am Ende dabei herauskommt.
Da Miroslav Kloses Vertrag zum Saisonende ausläuft braucht dieser auf jeden Fall einen neuen Verein. Im gespräch waren unter Anderem schon Die TSG aus Hoffenheim und der 1.FC Kaiserslautern. Bei Lautern würde für Klose wohl das Herz den Ausschlag geben, denn dort begann er seine Karriere und wurde zum Nationalspieler. Bei der TSG könnte er fast schon sein derzeitiges Gehalt (ges. 7 Mio € p/a) behalten, jedoch wäre ein größerer sportlicher Erfolg ähnlich wie bei Lautern nicht zu erwarten. Da Ibisevic bei Hoffenheim Ladehemmungen hat und Lakic zum VFL Wolfsburg wechselt, hätte er wohl bei beiden Vereinen einen Stammplatz sicher. Dies wäre bei der Borussia aus Dortmund anders. In der Sturmspitze ist Lucas Barrios gesetzt und wird auch nicht zu verdrängen sein, diese Erfahrung musste auch Schon Rober Lewandowski machen, welcher dennoch eine gute Tor-Quote hat und des Öfteren ins offensive Mittelfeld als hängende Spitze ausweicht. Klose würde also derzeit nur Stürmer Nummer 3 sein. Auch sein Gehalt wird der BVB nicht stemmen wollen/können. Denn der Spieler der am meisten im Jahr verdient ist Sebastian Kehl (ges. 3 Mio). Und es ist nicht zu erwarten, dass die Borussia wegen Klose das Gehaltsgefüge sprengt.
Aus Dortmunds Sicht macht ein Transfer durchaus Sinn, möchte man doch in der nun erreichten Champions League bestehen. Allerdings hat es noch keiner der, seit der Klopp-Ära, älteren verpflichteten Spieler zum Stammspieler geschafft. Denn sowohl Markus Feulner, als auch Antonio da silva fristen ein Reservisten dasein. Des Weiteren könnte ein Klose Transfer intern für eine Menge Ärger sorgen. So hatte sich Lucas Barrios nachdem er für ein Spiel auf die Bank gesetzt wurde schon beschwert, er sei die Nummer 1 im Sturm und müsste spielen. In einer polnischen Zeitung entgegnete Lewandowski, dass er mit einem Bankplatz genau so unzufrieden sei wie Barrios, jedoch nicht damit in der Öffentlichkeit hausieren ginge. Für den BVB wäre also ein Spieler, welcher Erfahrung mitbringt aber keine Probleme hat sich hinten anzustellen und auch noch keine großen Gehaltsvorstellungen besitzt, ideal.
Ich für meinen Teil halte diesen Transfer für nahezu unmöglich, es sei denn Barrios oder Lewandowski wechseln den Verein noch. Ein weiterer Stürme würde beim Erreichen der Champions League durchaus Sinn machen und ich verlasse mich da voll und ganz auf die Nasen von Jürgen Klopp und Michael Zorc.